Wie funktioniert das Internet?

Internet

Alles was man über das Internet wissen muss

Das Internet ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen es, um einzukaufen, uns mit Freunden zu verabreden, zu kommunizieren und uns über die Nachrichten des Tages zu informieren.
Kaum jemand weiß aber, wie das Internet genau funktioniert. Es ist einfach da, weil dafür bezahlt wird. Bescheid zu wissen über die Funktionsweise ist jedoch wichtig, um sich ausreichend gegen Missbrauch schützen zu können und Spaß im Internet zu haben.

Geschichte des Internets

Im Jahre 1969 nutzte das US-Verteidigungsministerium erstmals das Internet, um sich mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zu vernetzen.
1971 wurde die erste E-Mail versendet. Schon sie enthielt das bekannte @-Zeichen, das den Namen des Empfängers von seinem E-Mail-Provider trennt.
Erst zwanzig Jahre nach der Erfindung des Internets kam der britische Informatiker Tim Berners-Lee am Schweizer Institut CERN auf die Idee, dass das Internet besser geordnet werden müsse.
Erleichtert wurde der Internetzugriff für Laien1993 mit der Erfindung des Browsers.
Noch beliebter und informativer wurde die Internetnutzung ab 1994 mit den Suchmaschinen, darunter google.
Seit den 90er-Jahren boomt das Internet. Computer für den Heimgebrauch und der Internetzugang werden immer günstiger und viele Menschen entdecken die zahlreichen Möglichkeiten des Internets für sich. Seit 1999 können auch große Dateien aus dem Internet geladen oder gleich im Internet betrachtet werden.

Wie das Internet funktioniert

Mit dem Internet verbundene ComputerEs ist nicht schwer, ins Internet zu kommen. Benötigt werden ein internetfähiges Gerät, ein Modem, eine Internetleitung und einen Provider.
Wir sprechen von einem internetfähigen Gerät, nicht von einem Computer, da mittlerweile viele Technikartikel, insbesondere natürlich die beliebten Smartphones, die Möglichkeit zum Surfen bieten. So kommt es, dass manche User, die sogenannten Geeks, 15 und mehr internetfähige Geräte zu Hause haben. Mit Smartphones können die User auch mobil surfen, beispielsweise auf dem Arbeitsweg oder im Urlaub. Die Funktion des Mobilsurfens ist ähnlich wie zu Hause und wird hier daher nicht näher erläutert.

Das internetfähige Gerät wird an ein Modem angeschlossen, sofern es dieses nicht schon enthält. In der Regel wird das Modem vom Provider, dem „Telefonanbieter“ des Internets, zur Verfügung gestellt, andernfalls kann es in Elektronikfachmärkten gekauft werden.
Das Modem ruft nun den ausgewählten und meist über mehrere Monate bezahlten Provider des Vertrauens an. Beliebte Provider sind zum Beispiel Versatel, Telekom und 1und1. Der Provider nimmt diesen Anruf entgegen und prüft die vertragliche Erlaubnis, mit ihm ins Internet zu gehen. Dieser Prozess dauert nur wenige Sekunden und wird vom User nur bemerkt, wenn es Störungen gibt. Wird die Erlaubnis bejaht, so kann der User eine Internetseite aufrufen.
Er tippt hierfür die ihm bekannte oder über eine Suchmaschine erfahrene Internetadresse in seinen Browser ein. Nun wird dieser tätig und bittet den ihm bekannten DNS-Server (DNS steht für Domain Name System) um eine Übersetzung der eingegebenen URL in die sogenannte IP-Adresse. Browser und Internetzugänge kennen keine Buchstaben, sie arbeiten mit Zahlen, weshalb sie nicht die URL, sondern die IP-Adresse, benötigen, die aber nur wenige User verstehen, weshalb die DNS-Server als Auskunft arbeiten. Der Browser kann nun die Internetadresse öffnen. Auch dieser Prozess geht so schnell vonstatten, dass der User ihn nur bei Übersetzungsproblemen mitbekommt.
Das ist, natürlich einfach erklärt, der ganze Trick des Computers.
Manchmal kommt es zu Problemen mit der Internetverbindung. Es ist dann die gemeinsame Aufgabe von User und Provider, die Problemstelle zu finden und das Problem zu lösen.

InternetWer jetzt denkt, dass das Internet eine Sache ist, die in die Hand genommen werden kann, vielleicht ein großer Computer oder eine Box, der irrt. Das Internet ist nicht greifbar, es kann nicht auf einen einzigen Ort lokalisiert werden.
Das Internet lässt sich am ehesten als großes Netz beschreiben, das aus vielen Rechnern und Usern besteht, die mit einander verbunden sind. Aus diesem Grunde ist es auch als „das Netz“ bekannt. Wenn ein User eine Website aufruft, wird er an den Computer verwiesen, auf dem die gesuchten Daten liegen. Die Daten dieses Rechners werden nicht, wie beim klassischen Telefon, über eine einzelne Leitung an den User geschickt, sie erreichen ihn über verschiedene Wege durch das Netz. Dabei müssen sie stets an mehreren Knotenpunkten vorbei, sozusagen der Vermittlung des Internets. Die Knotenpunkte nehmen Datenpakete entgegen, die sie Richtung Ziel weiterleiten. Auch diese Weiterleitung, die häufig über mehrere Kontinente geht, funktioniert in Sekundenschnelle, sodass der User nur bei Problemen die Notwendigkeit der Knotenpunkte erfährt.
Übrigens: die Glasfaserkabel, die die Kontinente vernetzen, werden durch die Ozeane gelegt und sind vergleichsweise dünn und sehr empfindlich. Es gibt recht wenige, aber dank der Netzstruktur des Internets sehr stabile und ausfallsichere, Verbindungen zu anderen Kontinenten, sodass auch das Surfen auf US-amerikanischen Websites oder der Download aus Asien zeitlich keine Unterschiede macht. Wer die Netzwerke erleben möchte, probiert Folgendes: Öffnen des Programmes „Eingabeaufforderung“. Hier Eingabe des Wortes „tracert“ und, mit Leerzeichen abgesetzt, einer beliebigen Homepage. Der Weg der Eingabeaufforderung durch das Internet und vorbei an den Knotenpunkten kann nun angesehen werden.

Sicherheit im Internet

Sicherheit im InternetProfis empfehlen die Einrichtung einer Firewall und eines Anti-Viren-Programmes, um geschützt surfen zu können. Die Aufgabe von Firewall und Anti-Viren-Programm ist es, den Computer vor ungewünschten Zugriffen von außen und durch Spam- und Phisingmethoden zu schützen. Insbesondere bei der Nutzung von Onlinebanking, also der Abwicklung von Bankgeschäften ohne die Wohnung zu verlassen, sollte der Internetzugang so sicher wie möglich sein.

Von der Internetnutzung sollte sich aber trotz der bekannten Risiken niemand abhalten lassen, denn bei vorsichtigem Umgang mit dem Internet ist seine Nutzung hilfreich, unterhaltsam und kommunikativ. Und die Nutzung ist so leicht so lernen, dass es keine Altersbeschränkung gibt. Jeder findet im Internet die richtigen Seiten für sich.

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