Wie funktioniert Facebook?

Facebook

Facebook und sein zugrundeliegendes Prinzip

Wer am sozialen Netzwerk Facebook teilnehmen möchte, meldet sich zuerst an und erstellt anschließend ein persönliches Profil. Dabei entscheidet sich die überwiegende Zahl der Nutzer für die Angabe des realen Namens und stellt ein Foto ein. Welche Daten für alle Nutzer oder nur für einen bestimmten Kreis, beispielsweise für Freunde, sichtbar sein sollen bestimmt der jeweilige Nutzer selbst. Allerdings sind die Informationen über die verschiedenen Einstellungen auf Facebook nicht sonderlich transparent und werden deshalb von vielen Nutzern nicht auf Anhieb erkannt, sodass es zu nicht gewünschten Einstellungen kommen kann. Wer den realen Namen und ein reales Bild in sein Profil einstellt handelt regelmäßig in der Absicht, von Menschen gefunden zu werden, was gleichermaßen auf privater wie für die geschäftliche Ebene gilt. Mit Facebook findet man aber auch neue Freunde oder knüpft neue Geschäftsbeziehungen, wofür es verschiedene Funktionen wie “Freundschaftsanfragen” oder “Freunde finden” gibt. Es liegt am Empfänger einer Freundschaftsanfrage, ob er diese annimmt und die betreffende Person in seine Freundesliste aufnimmt. Denn Facebook funktioniert nach dem Prinzip, dass jeder jeden kontaktieren und anfragen kann. Facebook-Freunde genießen Privilegien, denn sie sehen regelmäßig die jeweiligen Statusmeldungen.

Facebook und seine verschiedenen Funktionen

Nachrichten schreibenDie Kernfunktion von Facebook ist der Nachrichtenstrom, der durch Aktionen und Reaktionen der Nutzer aktiviert wird und lebt. Die Pinwand von Facebook ist einfach aufgebaut. Im oberen Eingabefeld kann der angemeldete Nutzer seinen persönlichen Status mit anderen Nutzern teilen, wobei Statusmeldungen nach Freigabe sofort online gestellt werden. Es sind beliebige Texteingaben möglich, die entsprechend mit anderen Inhalten im Netz, mit Videos und Fotos verlinkt werden können. Auf Statusmeldungen können alle daran beteiligten Nutzer reagieren, entweder durch Klicken des Buttons “gefällt mir”, durch eine entsprechende Kommentierung oder auch durch nicht Handeln. Je nach Tageszeit entwickelt sich die Pinwand sehr lebendig und Meldungen gehen im Minutentakt ein. Statusmeldungen können beliebige Inhalte übermitteln, sei es über die aktuelle Tätigkeit, das Wetter, über das aktuelle Geschehen oder den derzeitigen Aufenthaltsort.

Fit für Facebook – Goldene Regeln im Umgang mit dem sozialen Netzwerk

Sicherheit

Im Umgang mit dem Internet steht Sicherheit an oberster Stelle. Das gilt auch für den Umgang mit Facebook, weshalb es sich lohnt einen scharfen Blick auf die Sicherheitseinstellungen zu werfen. Die Grundeinstellungen von Facebook sind sehr großzügig bemessen und erlauben beispielsweise das Auffinden des persönlichen Profils auf der Suchmaschine Google und gestatten einen öffentlichen Blick auf die Kontaktinformationen. Das wird jedoch von den meisten Nutzern so nicht gewünscht, weshalb bei der Nutzung von Facebook besonderer Wert auf den Schutz der Privatsphäre gelegt werden sollte. Deshalb ist es wichtig festzulegen, wer Nachrichten schicken und an die persönliche Pinwand schreiben darf und wer eine Berechtigung erhält Statusmeldungen zu lesen. Im Umgang mit Facebook muss der Nutzer immer vor Augen haben, dass ohne die entsprechenden Sicherheitseinstellungen jeder Internetnutzer auf der ganzen Welt Einblick in die persönliche Privatsphäre erhalten kann.

Datenspeicherung

DatenschutzWas man über sein persönliches Leben preisgibt, liegt in Händen jedes einzelnen Nutzers. Auch wenn der Kreis derjenigen eingeschränkt wird, die darauf Zugriff haben, so speichert doch Facebook alle einmal eingegebenen Daten, angefangen vom Wohnort über das Geburtsdatum, mögliche Hobbies bis hin zur sexuellen Orientierung einschließlich Fotos, sofern man Angaben darüber gemacht hat.

Vor dem Posten denken

Der Umgangston auf Facebook ist bisweilen rau und so haben sich manche Nutzer zur Gewohnheit gemacht, auch heikle Themen auf Facebook zu posten. Da wird öffentlich über die Macken des Chefs oder die der Lehrer, über einen inkompetenten Kollegen beziehungsweise Mitschüler oder unliebsame Nachbarn gelästert. Tatsächlich handelt es sich dabei um Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede oder möglicherweise auch um Drohungen, die nicht nur unangenehme Folgen haben können, sondern für die man auch strafrechtlich belangt werden kann. Es ist deshalb empfehlenswert vor dem Posten nachzudenken.

Statusmeldungen

Wie mittlerweile jeder durch zahlreiche Schreckensmeldungen in der Presse weiß können Statusmeldungen ihre Tücken haben. Was schnell getippt ist kann sich zu einem unkalkulierbaren Selbstläufer entwickeln. Auch ein begrenzter Personenkreis kann Multiplikatorenwirkung entfalten, sodass aus zehn Personen schnell ganze Hundertschaften werden. Gemeint sind schnell getippte Statusmeldungen, die Ankündigen enthalten über Partys, auf denen eine Vielzahl an unbekannten Menschen auftauchen, oder Urlaubsankündigungen, nach denen die elterliche Wohnung leergeräumt ist.

Fotos

Fotos mit dem Smartphone machenFotos machen das persönliche Profil interessant, lockern es auf und offenbaren mehr über die eigene Persönlichkeit. Doch hier sollte es Grenzen geben. Fotos mit leichter Bekleidung, im Bikini oder in anderen intimen oder peinlichen Situationen gehören grundsätzlich nicht ins Internet. Das gilt für eigene Fotos wie für solche, die andere Personen in derartigen Situationen zeigen. Personalverantwortliche durchforsten mittlerweile vor der Jobvergabe das Internet und auch Facebook nach Informationen über potenzielle Bewerber. Negativ behaftete Fotos bedeuten unter anderem bei Jobbewerbungen immer das Aus.

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